Was das Leben sinnvoll macht: Bedürfnisse achten – Werte schätzen-1

November 27, 2015 by · Leave a Comment
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Was das Leben sinnvoll macht: Bedürfnisse achten – Werte schätzen 1)

Aber mein Leben, mein ganzes Leben, wie auch immer es sich äußerlich gestalten mag, jeder Augenblick meines Lebens wird jetzt nicht zwecklos sein wie bisher, sondern zu seinem alleinigen,bestimmten Zweck das Gute haben. Denn das liegt jetzt in meiner Macht: meinem Leben die Richtung auf das Gute zu geben! (Lew Nikolajewitsch Graf Tolstoi, Anna Kerenina).

Glücklicherweise ist es normaler geworden, über Werte zu sprechen. Sie gehören zu den grundlegenden und grundgebenden Orientierungen. An ihnen messen wir, was den Einsatz lohnt. Sie bringen Klarheit, Kraft und Sinn in unser Tun und Lassen.
Werte sind unsere tiefsten Überzeugungen, Ideale und Einstellungen. Sie bilden den Maßstab für unser Denken, Reden und Handeln. Sie sind Teil unseres Gewissens. Sie sind der Motor, der uns antreibt und motiviert. Und sie sind die Fenster, aus denen wir schauen, wenn wir Entscheidungen treffen und andere Menschen und uns selbst einschätzen.
Obgleich wir ständig bewerten und Werte unser Tun massiv beeinflussen, so wirken sie doch eher untergründig. Sie sind uns als entscheidende Größe oft gar nicht bewusst. Doch unsere Sicht auf die Welt wird durch sie gefärbt. Sie sind der Kompass, mit dessen Hilfe wir unseren Lebensweg gehen.
Diesen Kompass neu zu eichen, wird immer wichtiger. Denn immer weniger finden wir selbstverständlich gemeinsame Regeln und Werte vor. Die Vielfalt möglicher Denk-, Bewertungs- und Lebensformen wächst beständig.
Wir machen uns miteinander auf die Suche nach unseren persönlichen Werten. Woraus speisen sie sich? Wie stehen sie zueinander? Wie können wir Übertreibungen vermeiden? Wie können wir wertschätzender mit eigenen Fähigkeiten und Bedürfnissen umgehen? Und wie den Mitmenschen mehr Anerkennung, Achtung und Freundlichkeit zeigen?

1) Günter W. Remmert: http://www.seminarhaus-schmiede.de/pdf/wertelust.pdf

Prof. C.J.M. Beniers
Email: beniers@mac.com
27-11-2015

About Professor C.J.M. Beniers

Prof. C.J.M. Beniers is a well known authority in the field of modern and international communication techniques. He developed the Six-Component-Model. This model enables companies, institutions and politicians to communicate and negotiate with counterparts from all over the world successfully. His career began as international manager at Philips and later he earned his doctorate as professor in communication. He has more than 35 years experience as manager and management trainer. Thus he knows both sides – theory and praxis – very well. As scientist, Prof. Beniers conducts frequently research in the field of intercultural communication. The results of his interesting research can be found in news articles, free pod casts, audio books and his E-books such as “Bridging The Cultural Gap.” Here, modern managers learn how to prepare for business meetings with people from different cultures; they acquire the techniques and tools to handle situations in times of crises successfully, master intercultural barriers, country-specific communication patterns, looking into personal cultural values & systems. Knowing all this, men can prevent cultural misunderstandings and misinterpretations – not only in business but also in private life.

Offene Kommunikation (1)

Offene Kommunikation

Einführung

Berühmt ist die Aussage von Paul Watzlawick: ”Der Mensch kann nicht nicht kommunizieren.”
Man kann nicht nicht kommunizieren, denn jede Kommunikation (nicht nur mit Worten) ist Verhalten und genauso wie man sich nicht nicht verhalten kann, kann man nicht nicht kommunizieren.

Sobald zwei Personen sich gegenseitig wahrnehmen können, kommunizieren sie miteinander, da jedes Verhalten kommunikativen Charakter hat. Watzlawick versteht Verhalten jeder Art als Kommunikation. Da Verhalten kein Gegenteil hat, man sich also nicht nicht verhalten kann, ist es auch unmöglich, nicht zu kommunizieren.


Erfolgreiche Kommunikation zwischen Menschen erfordert offene Kommunikation. Und offene Kommunikation gestaltet man u.a. mit Hilfe der Dialogführung. Viele Leute gehen dabei von der Annahme aus, dass der Dialog dazu dient, Argumente auszutauschen. Das ist aber nicht der Fall. Der Dialog dient nicht zum Argumentieren, sondern zur Informationsvermittlung. Bekanntlich fängt Kommunikation mit Menschen aus anderen Kulturen mit Informationsvermittlung an. Erst später (wenn man sich besser kennt und wenn ein gewisses Vertrauensklima vorhanden ist) geht man gegebenenfalls zum Argumentieren über.
Die Praxis zeigt, dass interkulturelle Dialogführung, das heißt verbale und/oder nonverbale Informationsvermittlung zwischen Menschen aus unterschiedlichen Kulturen, zu (gravierenden) Missverständnissen führen kann. Es gibt bekanntlich große Unterschiede in der Art der Informationsvermittlung zwischen Kulturen, wie zum Beispiel zwischen aktiven und reaktiven Kulturen, zwischen individualistischen und kollektivistischen Kulturen und zwischen Low-Kontext- und High-Kontext-Kulturen. Darum beschäftigen wir uns in diesem Kapitel u.a. mit dem Phänomen des Dialogs.

About Professor C.J.M. Beniers
Prof. C.J.M. Beniers is a well known authority in the field of modern and international communication techniques. He developed the Six-Component-Model. This model enables companies, institutions and politicians to communicate and negotiate with counterparts from all over the world successfully. His career began as international manager at Philips and later he earned his doctorate as professor in communication. He has more than 35 years experience as manager and management trainer. Thus he knows both sides – theory and praxis – very well. As scientist, Prof. Beniers conducts frequently research in the field of intercultural communication. The results of his interesting research can be found in news articles, free pod casts, audio books and his E-books such as “Bridging The Cultural Gap.” Here, modern managers learn how to prepare for business meetings with people from different cultures; they acquire the techniques and tools to handle situations in times of crises successfully, master intercultural barriers, country-specific communication patterns, looking into personal cultural values & systems. Knowing all this, men can prevent cultural misunderstandings and misinterpretations – not only in business but also in private life.

01-03-2015
Email: info@beniers-consultancy.com

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