Interkulturelle Kompetenz

April 12, 2009 by · Leave a Comment
Filed under: Kommunikation, Management, Psychologie 

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Interkulturelle Kompetenz

 

Was versteht man unter interkultureller Kompetenz?

Es gibt zahllose Definitionen und Umschreibungen.

Erstens:

Die Summe aller Fähigkeiten, die notwendig sind, um mit Angehörigen anderer Kulturkreise einen Zustand der Gemeinsamkeit herzustellen, der nicht von bestimmten kulturspezifischen Eigenheiten und Vorstellungen dominiert wird.

Zweitens
Interkulturelle Kompetenz ist die Voraussetzung für eine erfolgreiche und für alle Beteiligten zufrieden stellende Kommunikation, Begegnung und Kooperation zwischen Menschen aus Fremdkulturen.

 

Welche sind die Komponenten interkultureller Kompetenz?

1. Wissen

Wissen  ist  essentielle  Vorbedingung  für  das  eigene  “richtige”  Verhalten  in  bezug  auf  die  Achtung  von  Kommunikationsnormen  und  die  Bewältigung  von  Konfliktsituationen.

Wissen  ist  Dreh-  und  Angelpunkt  für  das  Gelingen  interkultureller  Kompetenz

2. Erfahrung

Erfahrungen  nehmen eine  Interimstellung  zwischen  Persönlichkeit  und  Wissen  ein,  indem  sie  die  Persönlichkeit  prägen  und  zur  Wissensaufnahme  beitragen.

3. Person

Eine interkulturell kompetente Person soll unter anderem folgende wichtige Fähigkeiten aufweisen:

- Kontaktstärke

- Einfühlungsvermögen

- Humor:

4. Sachkompetenz

Diese Fähigkeit bildet die Grundlage interkultureller Kompetenz und beinhaltet folgendes:

Erstens das  Wissen  eigener  kultureller  Werte  und  Einstellungen;

Zweitens das  Wissen  fremder  kultureller  Werte  und  Einstellungen;

Drittens das  Wissen  um  die  mögliche  Rivalität  von  Werten  wie  etwa  Gerechtigkeit  oder  Solidarität.

5. Sozialkompetenz

Sozialkompetenz ist besonders in Interaktionssequenzen gefragt. Sozialkompetenz umfasst:

Erstens: die  Fähigkeit,  mit  Streß  umzugehen.

Zweitens: die  Fähigkeit,  Widersprüche  und  Konflikte  in  Interaktion  und  Kommunikation  kulturadäquat  auszutragen.

Drittens: die  Fähigkeit,  Empathie  für  das  fremdkulturelle  Individuum  zu  entwickeln.

6. Selbstkompetenz

Selbstkompetenz ist die  Erkenntnis,  wie  das “ich”  selbst  von  kulturellen  Werten  und  Einstellungen  beeinflußt  wird und  die  Erkenntnis,  welche  Muster  seiner  Kultur  oder  welche  Subkulturen  seiner  Kultur  sein  Selbstverständnis  ausmachen.

7. Wahrnehmungssensitivität

Darunter versteht man die Fähigkeit, in Situationen möglichst viele wichtige Wirkfaktoren zu identifizieren und eine große Sensibilität für psychologische Einflußgrößen und Wirkungen an den Tag zu legen.

Hierzu benötigt man die Fähigkeit zur Perspektivübernahme, Offenheit und die Diversität von Wahrnehmungsebenen, das heißt ein breites Wahrnehmungsvermögen.

8. Orientierungswissen

Hierzu rechnet man die Fähigkeit zur Orientierung in unklaren und problematischen Situationen, die Diversität von Erklärungsebenen. Mit anderen Worten: Vielfalt von Erklärungsansätzen und die Struktur der Erklärungen, das heißt die Größe des Bezugs der Erklärung zu einer konkreten Situation.

9. Lernmotivation und Lernfähigkeit

Lernmotivation heißt in diesem Zusammenhang die Fähigkeit einer Person, zu erkennen, wie wichtig interkulturelles Lernen ist und die Fähigkeit, anschließend angemessene Lernressourcen zu erschließen.

10. Handlungswissen

Eine interkulturell kompetente Person verfügt nicht nur über ein Verständnis des fremdkulturellen Orientierungssystems, das heißt Verständnis über die jeweiligen Kulturstandards, und dessen Auswirkungen auf das Verhalten eines zu einer Fremdkultur gehörigen  Interaktionspartners, sondern auch über die Fähigkeit dieses Wissen in konkrete Handlungen umzusetzen.

Zusammenfassung

Interkulturelle Kompetenz zeigt sich in der Fähigkeit, in adäquater Weise unterschiedliche Kulturstandards, das heißt Werte, Normen, Regeln und Einstellungen von Menschen aus Fremdkulturen zu berücksichtigen und dadurch synergieträchtige Formen der Zusammenarbeit zu realisieren zur Gestaltung von Gemeinsamem.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

C.J.M. Beniers

NL Zoetermeer, 12-04-2009

Über C.J.M. Beniers

C.J.M. Beniers ist ein bekannter Fachmann auf dem Gebiet von modernen und internationalen Kommunikationstechniken und Entwickler vom Sechs-Komponenten-Modell. Damit können Firmen, Institutionen und Politiker mit Gesprächspartnern aus aller Welt erfolgreich kommunizieren und verhandeln. Seine Karriere begann als internationaler Manager bei Philips N.V. und hat mittlerweile mehr als 35 Jahre Erfahrung als Manager und Management Trainer. Dadurch kennt er beide Seiten, die Theorie und die Praxis, sehr genau. Als Kommunikationsexperte veranstaltet er wissenschaftliche Forschungen im interkulturellen Bereich. Die interessanten Ergebnisse  dieser Forschungen sind in seinen E-Büchern nachzulesen, wie z.B. “Bridging The Cultural Gap”. Hier lernen moderne Manager sich erfolgreich auf Geschäfte mit Leuten aus Fremdkulturen vorzubereiten. Unter anderem werden aktuelle Themen wie Verhandlungen in Krisenzeiten, interkulturelle Barrieren, landesspezifische Kommunikationstechniken, persönliche kulturbedingte Wertesysteme und Missverständnisse behandelt und plausibel erklärt.

Kontakt:
C.J.M. Beniers

Amaliaplaats 2
2713 BJ Zoetermeer
The Netherlands

Telefon: +31 (0) 79 – 3 19 03 81
Mobile: +31 (0) 6 20618494

Email: beniers@beniers-consultancy.com
Webseite: www.beniers-consultancy.com

Was das Leben sinnvoll macht: Bedürfnisse achten – Werte schätzen-6

January 11, 2016 by · Leave a Comment
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Was das Leben sinnvoll macht: Bedürfnisse achten – Werte schätzen-6

Werte- 1)

Was sind Werte?

Über diese Frage streiten sich die Philosophen seit Jahrhunderten. Aber vielleicht hilft folgender Zugang: Werte spielen bei unseren Handlungen eine entscheidende Rolle. Dazu ein einfaches Beispiel aus dem Alltag: Wer gerne Marmelade statt Käse auf sein Brot schmiert, der scheint Marmelade den Vorzug zu geben – für diese Person hat Marmelade auf dem Brot mehr Wert als Käse. Werte können also, so auch Graham Haydon, Professor am Fachbereich für Erziehungswissenschaft der Universität London, in starkem Maße beeinflussen, was wir tun bzw. welchen Handlungen wir den Vorzug geben. Sie können, wenn sie auf Gebote zielen, zu Handlungen verleiten (etwa zum Helfen), oder wenn sie auf Verbote zielen, Handlungen verhindern (etwa jemanden nicht zu schädigen).

Natürlich haben die Philosophen diese Frage viel ausführlicher behandelt. Sie unterscheiden beispielsweise zwischen intrinsischen Werten und extrinsischen Werten, also zwischen der Frage, ob das, was ich als wertvoll erachte, „für sich genommen“ wertvoll ist, oder wertvoll, weil es „zu etwas nütze ist“, also zu einem noch wertvollerem Ziel verhilft. Für intrinsische Werte halten die meisten Menschen solche Werte wie Freiheit, Gleichheit oder Gerechtigkeit. In diesem Fall ergibt es schlicht keinen Sinn, zu fragen, warum etwas bspw. gerecht sein soll.

In der Wirtschaft gibt es ebenfalls den Begriff „Wert“, sogar mit einer ähnlichen Bedeutung. Etwas ist genau dann wertvoll, wenn viele Menschen danach streben, es zu besitzen. Ökonomisch muss ein Mangel vorliegen, damit etwas von Vielen als wertvoll erachtet wird. Diamanten bspw. sind deshalb wertvoll, weil sie so selten sind (und weil sie in den Augen vieler Menschen schön anzusehen sind). Man sollte hinzufügen, dass in der Ökonomie die Rahmenbedingungen entscheidend sind: In einer Wüste ist nichts wertvoller als Wasser. Im Regenwald jedoch hat Wasser keinen großen Wert. Materielle Güter können an Wert gewinnen, je mehr Wertvolles sie „in sich“ tragen. Ein Kunstwerk kann daher einen bestimmten (immateriellen) Wert besitzen, weil der Künstler viel Schweiß investiert hat, um es zu schaffen. Es kann aber auch Wert besitzen, weil die Arbeit des Künstlers an sich als wertvoll gilt, wenngleich er das Werk in nur wenigen Minuten geschaffen hat.

Eines zeigt sich hieran sehr deutlich: Werte werden von Menschen geschaffen und bestimmt – sie sind nicht in der Natur vorfindbar wie Steine oder Kühe. Was inwiefern wertvoll ist, wird durch den ständigen Austausch von Wertschätzungen zwischen Menschen bestimmt. Um dieses langwierige Verfahren abzukürzen, sind objektive Wertmaßstäbe festgelegt worden – etwa Währung.

Es gibt allerdings auch immer wieder Werte, für die es keine Maßstäbe gibt. Diese Werte werden von Philosophen häufig „inkommensurable“ Werte genannt. Das bedeutet nichts anderes, als dass sie nicht miteinander vergleichbar sind. Viele sagen: Unsere Gesellschaft ist voller inkommensurabler Werte. Wie viel Freiheit darf ich dem einen Menschen nehmen, um einem anderen Menschen Gerechtigkeit widerfahren zu lassen? Darf ich einen Menschen umbringen, um einen anderen zu retten? Können wir Menschenleben gegeneinander aufwiegen? Besonders das Leben von Menschen sei mit keinem anderen Wert vergleichbar – nicht einmal mit anderem Menschenleben.

Aus diesem und aus vielen anderen Gründen behaupten viele Philosophen, dass wir derzeit in einer Welt des „Wertepluralismus“ leben. Es gibt keinen „Über-Wert“, keine Vergleichsbasis für Werte. Während wir für materielle Güter den Wert am Preis im Supermark ablesen können, funktionieren gesellschaftliche Werte nicht nach dem Marktprinzip. Die weit geführten Debatten über das Verbot der Abtreibung, dem Klonen menschlicher DNA und der Stellung von Religionen in unserer Gesellschaft zeigen, dass viele Fragen bezüglich gesellschaftlicher Werte weiterhin offen sind.

Woher kommen Werte?

Laut Christopher Hodgkinson gibt es drei Kategorien von Werten, die alle unterschiedliche Ursprünge haben. Die erste Art Werte sind subrationale („unterbewusste“) Werte. Man bevorzugt etwas, ohne genau zu wissen, warum. Wie im Falle des Marmeladenbrots. Die zweite Art sind rationale Werte. So sind viele Menschen von dem Wert des menschlichen Lebens überzeugt und können auch gute Gründe dafür angeben – und daraus schließen, dass es bspw. verboten sein sollte, andere Menschen zu schädigen oder gar zu töten. Die dritte Art Werte sind traditioneller Natur. Man ist von einem Wert überzeugt, weil es seit vielen Zeiten so ist oder weil es sich um fundamentale Prinzipien handelt. In diesem Fall hört man Sätze wie: „Das tut man einfach nicht.“ Solche Werte sind erstaunlich stabil, denn sie sind im Denken vieler Menschen, und damit in der Gesellschaft an sich, tief verankert.

Doch wie kommt es zu Werten? Wie nahezu das gesamte Wissen der Menschen werden auch Werte durch die Mitglieder der Gesellschaft an andere Mitglieder weiter gegeben. Das Bildungssystem ist ein entscheidender Zugang für solches Wissen – und auch für Werte. Es gibt viele Wissenschaftler, die behaupten, dass wertfreies Wissen gar nicht existiert. Allein die Auswahl, welches Wissen vermittelt wird, sei eine Bewertung. Über die Bildung, d.h. über das Wissen unserer Gesellschaft, nehmen junge Menschen nicht nur Beschreibungen ihrer Mitmenschen auf, sondern auch Bewertungen. Wenn Goethe schreibt: „Geburt und Grab, ein ewiges Meer, ein wechselnd Weben, ein glückliches Leben!“, beschreibt er nicht nur das Leben, er bewertet es zugleich. Man sollte jedoch die Vermittlung von Werten, vor allem in der Schule, nicht gleichsetzen mit moralischer Erziehung oder gar der Erziehung von Kindern und Jugendlichen zu mündigen Staatsbürgern. Beides sind sehr anspruchsvolle Ziele und die Wertevermittlung spielt nur zum Teil eine Rolle. Werte können von Menschen, besonders von jungen Menschen, akzeptiert und übernommen werden, wenn sie auf positive Weise vorgelebt werden. Das bedeutet, dass die Kinder für sich selbst erkennen, dass diese Werte zu positiven und guten Ergebnissen führen, sofern man sein Handeln danach richtet.

Sind Tugenden wertvoll?

Die Diskussion darüber, inwiefern der Charakter eines Menschen geändert werden kann oder muss, wenn er offensichtlich den falschen Werten anhängt, ist eine sehr alte Diskussion, die bereits im Zentrum der antiken griechischen Philosophie stand. So orientierte man sich nahezu das gesamte Mittelalter hindurch an den moralischen Grundsätzen, die drei Jahrhunderte vor unserer Zeitrechnung von Aristoteles skizziert worden waren – ohne dass man wusste, wie genau man diese zu interpretieren hatte.

Für den antiken Philosophen Aristoteles strebt alles menschliche Handeln nach einem Gut. Und damit meint er: einem Ziel. Jede Handlung wird mit Blick auf ein Ziel begangen. Wenn man sich also die Frage nach dem letzten, dem ultimativen Ziel stellt, dann stellt man die Frage nach dem höchsten Wert. Das, was alle Menschen für wertvoll halten, muss das sein, warum Menschen überhaupt handeln. Für Aristoteles war dieses höchste und wertvollste Ziel: das glückliche und erfüllte Leben (eudaimonia).

Es gibt für Aristoteles nur ein Patentrezept zu diesem Leben: die Tugenden. Tugenden, oder Tüchtigkeit, wie Aristoteles sagt, sind die Eigenschaften von Dingen, die sie hervorragend für eine bestimmte Tätigkeit machen. Die Tüchtigkeit eines Messers, so sein Beispiel, ist, dass es gut schneidet. Ein Messer, das nicht oder nur schlecht schneidet, besitzt keine Tüchtigkeit und ist demnach nicht nur wertlos sondern auch sinnlos. Natürlich stellt Aristoteles die Frage nach der Tugend der Menschen. Was ist deren besondere Fähigkeit? Eben dieses: das glückliche und erfüllte Leben.

Sollen wir also wieder zurück zu den Tugenden des Aristoteles? Dies ist gar nicht nötig. Denn noch immer besitzen Menschen Tugenden. Sie tun Dinge, die es ihnen und ihren Mitmenschen ermöglicht, ein glückliches und erfülltes Leben zu führen. Der Unterschied zwischen Tugenden und Werten kann folgendermaßen beschrieben werden: Während Tugenden charakterliche Eigenschaften von Personen sind, sind Werte Auszeichnungen von Handlungsweisen. Das eine bezieht sich also auf Menschen, das andere auf deren Tun und Unterlassen – unabhängig davon, welcher Mensch gemeint ist.

Kann man Werte vermitteln?

Können wir garantieren, dass Kinder die Werte akzeptieren, die sie von den Erwachsenen bekommen? Natürlich nicht! Niemand kann garantieren, dass Werte tatsächlich weiter getragen werden. Darum sind Werte auch ständig im Wandel. Einige werden aus guten Gründen verdrängt, etwa archaische Vorstellungen von patriarchalischen Familien, andere werden einfach nur vergessen und blühen erst später wieder auf, etwa das berühmte Beispiel des Gentleman.

Können aber überhaupt Werte in Form von Bildung vermittelt werden? Kinder bekommen nicht nur in der Schule Werte vermittelt, sondern auch im Elternhaus, unter Freunden und über die Medien. Bildung ist also nur eine Möglichkeit, Werte zu vermitteln. Der Erfolg ist dabei jedoch nicht vorprogrammiert. Eines jedoch erkannte schon Aristoteles: Werte können nur dann entstehen, wenn (vor allem junge) Menschen in einem Umfeld leben, in dem die Werte auch geschätzt und gepflegt werden. Dazu ist wichtig, dass junge Menschen zum Nachdenken angeregt werden. Sie sollen nicht nur ihr eigenes Handeln hinterfragen, sondern auch das ihrer Mitmenschen. Es ist natürlich eine Frage des Alters, ob sich Kinder die Konsequenzen des eigenen und fremden Tuns vor Augen halten können. Vor allem junge Kinder sind dazu geistig noch nicht in der Lage und müssen eine solche – in die Zukunft gerichtete – Perspektive erst entwickeln (erkennbar am Tadel: „Was wäre, wenn man immer so handeln würde?“).

Ebenfalls von großer Wichtigkeit ist das Aufstellen von Regeln – und natürlich das Befolgen solcher Regeln. Denn Regeln – oder besser: Normen – sind ein wichtiger Schritt von der Werte-Erzeugung zu wertvollem Handeln. Sie geben dem Handeln Struktur und machen den Alltag leichter. Aristoteles sagt, dass es nur eine einzige wichtige Regel gibt: Wer sich die Tugenden zu eigen macht, der lebt glücklich. Darum sollte man danach streben ein tugendhafter Mensch zu sein und Werte zu leben. Solche Werte können sein: das Bewältigen zwischenmenschlicher Aufgaben und somit das Übernehmen von Verantwortung; das Teilen mit anderen und somit das Denken als Mitglied einer Gesellschaft gleichgestellter Individuen; der Respekt gegenüber Andersdenkenden und der Austausch mit diesen; Mitgefühl mit Menschen, denen es im Leben schlechter geht als einem selbst; Dankbarkeit und Freundschaft; Fairness und Kooperation; Liebe und Friedfertigkeit.

Diese Aufzählung ist natürlich nicht vollständig. Es steht dem Leser frei, sie zu reflektieren und sich über seine persönlichen Werte Gedanken zu machen.

1) http://www.hauptsache-bildung.de/2012/was-sind-werte/

Prof. C.J.M. Beniers

Email: beniers@mac.com
11-01-2016

About Professor C.J.M. Beniers

Prof. C.J.M. Beniers is a well known authority in the field of modern and international communication techniques. He developed the Six-Component-Model. This model enables companies, institutions and politicians to communicate and negotiate with counterparts from all over the world successfully. His career began as international manager at Philips and later he earned his doctorate as professor in communication. He has more than 35 years experience as manager and management trainer. Thus he knows both sides – theory and praxis – very well. As scientist, Prof. Beniers conducts frequently research in the field of intercultural communication. The results of his interesting research can be found in news articles, free pod casts, audio books and his E-books such as “Bridging The Cultural Gap.” Here, modern managers learn how to prepare for business meetings with people from different cultures; they acquire the techniques and tools to handle situations in times of crises successfully, master intercultural barriers, country-specific communication patterns, looking into personal cultural values & systems. Knowing all this, men can prevent cultural misunderstandings and misinterpretations – not only in business but also in private life.

Was das Leben sinnvoll macht: Bedürfnisse achten – Werte schätzen-5

January 8, 2016 by · Leave a Comment
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Was das Leben sinnvoll macht: Bedürfnisse achten – Werte schätzen-5)

Grundbedürfnisse 5: Ein Dreierspiel

Selbstverwirklichung Individualität

Jede Gestalt eines Menschen unterscheidet sich von der aller anderen, sie macht ihre/seine Einzigartigkeit und Unverwechselbarkeit aus. JedeR ist zwar nichts Besonderes, aber dennoch einmalig. JedeR lebt als Unikat und hat das Recht, einmalig zu sein. KeineR braucht sich darin zu verbiegen und künstlich klein zu machen, denn so groß ist jedeR gar nicht.

Kontakt, Liebe

Als leib-seelische Frühgeburten haben wir keine Chance zu überleben, wenn sich uns niemand zuwendet, wenn niemand mit uns lacht, uns anspricht, uns berührt. Auch als Erwachsene haben wir ein tiefes Bedürfnis nach leiblich-seelischer Nähe: im Austausch stehen, berührt werden, gehalten werden, gewärmt, angeregt werden.

Zugehörigkeit, Heimat

Die erste Zugehörigkeit erfahren wir als Schicksal. Wir wurden nicht gefragt, ob wir als Kind dieser oder jener Eltern geboren werden wollten; wir konnten uns weder unsere Sippe, unser Zeitalter, die soziale Schicht, noch die Landschaft und Sprache aussuchen. Unsere zweite Zugehörigkeit wird von uns gewählt. Die Aufgabe, für die wir uns einsetzen, die Familie, die wir gründen, die gesellschaftliche oder religiöse Wahl, die wir treffen, die Gruppierung, als deren Teil wir uns verstehen, all dies wird zu einem neuen Bezugsgeflecht, mit dem wir uns verbunden fühlen.

5) Günter W. Remmert: http://www.seminarhaus-schmiede.de/pdf/wertelust.pd4

Prof. C.J.M. Beniers
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About Professor C.J.M. Beniers

Prof. C.J.M. Beniers is a well known authority in the field of modern and international communication techniques. He developed the Six-Component-Model. This model enables companies, institutions and politicians to communicate and negotiate with counterparts from all over the world successfully. His career began as international manager at Philips and later he earned his doctorate as professor in communication. He has more than 35 years experience as manager and management trainer. Thus he knows both sides – theory and praxis – very well. As scientist, Prof. Beniers conducts frequently research in the field of intercultural communication. The results of his interesting research can be found in news articles, free pod casts, audio books and his E-books such as “Bridging The Cultural Gap.” Here, modern managers learn how to prepare for business meetings with people from different cultures; they acquire the techniques and tools to handle situations in times of crises successfully, master intercultural barriers, country-specific communication patterns, looking into personal cultural values & systems. Knowing all this, men can prevent cultural misunderstandings and misinterpretations – not only in business but also in private life.

Was das Leben sinnvoll macht: Bedürfnisse achten – Worte schätzen-4

January 8, 2016 by · Leave a Comment
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Was das Leben sinnvoll macht: Bedürfnisse achten-Werte schätzen 4)

Grundbedürfnisse 4: Marschall B. Rosenberg

Marshall B. Rosenberg (*1934 in Ohio) ist Gründer und Direktor des gemeinnützigen Center for Nonviolent Communication. Er hat das Konzept der Gewaltfreien Kommunikation entwickelt. Beeinflusst wurde seine Arbeit u. a. von der klientenzentrierten Gesprächs- therapie seines Lehrers Carl Rogers (Humanistische Psychologie) und Überlegungen Mahatma Gandhis zur Gewaltfreiheit. Nach Rosenberg gibt es auf der Ebene der Grundbedürfnisse keine Konflikte zwischen Menschen. Denn diese Grundbedürfnisse sind allen Menschen zu eigen. Konflikte entstehen erst zwischen den unterschiedlichen Strategien, mit denen Menschen ihre Bedürfnisse zu erfüllen versuchen.

Vgl. Rosenberg, Marshall B. (2005): Gewaltfreie Kommunikation. Eine Sprache des Lebens; gestalten Sie Ihr Leben, Ihre Beziehungen und Ihre Welt in Übereinstimmung mit Ihren Werten. Paderborn: Junfermann Verlag, S. 216-217

4) Günter W. Remmert: http://www.seminarhaus-schmiede.de/pdf/wertelust.pd4

Prof. C.J.M. Beniers
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Was das Leben sinnvoll macht: Bedürfnisse achten – Werte schätzen-3

December 11, 2015 by · Leave a Comment
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Was das Leben sinnvoll macht: Bedürfnisse achten-Werte schätzen 3)

Grundbedürfnisse 3: Manfred Max-Neef

Der chilenische Ökonom Manfred A. Max-Neef (* 1932) bekam für seine Thesen zu einer „Entwicklung nach menschlichem Maß“ 1983 den Alternativen Nobelpreis.
Er betrachtet menschliche Bedürfnisse nicht nur als Mangel, sondern auch als individuelle und kollektive Potentiale.  Im Unterschied zur traditionellen Auffassung, menschliche Bedürfnisse seien unbegrenzt und würden sich ständig ändern, geht er davon aus, dass sie begrenzt und damit stillbar sind. Deutlich unterscheidet er dabei zwischen den Grundbedürf- nissen („fundamental human needs“) und den Bedingungen und Formen ihrer Befriedigung („satisfier“). Die Grundbedürf- nisse sind in allen Kulturen gleich, während die Art, wie sie befriedigt werden, sehr unterschiedlich sein kann. Erst die ausgewogene Balance der verschiedenen Bedürfnisse ermöglicht konstruktive Konfliktlösungen und menschliche Entwicklung.

3) Günter W. Remmert: http://www.seminarhaus-schmiede.de/pdf/wertelust.pdf

Prof. C.J.M. Beniers
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11-12-2015

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Was das Leben sinnvoll macht: Bedürfnisse achten – Werte schätzen-2

November 28, 2015 by · Leave a Comment
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Was das Leben sinnvoll macht: Bedürfnisse achten – Werte schätzen 2)

Grundbedürfnisse 2: Abraham Maslow

Abraham Maslow (1908-1970) war ein Mitbegründer der „Humanistischen Psychologie“. Nach ihm wird der Mensch in seinem Verhalten von hierarchisch strukturierten Bedürfnissen geleitet. Diese lassen sich als Pyramide darstellen.

  1. Physiologische Bedürfnisse: Die wichtigsten sind Hunger, Durst und Sexualität. Wenn diese konstant befriedigt werden, verlieren sie an Bedeutung.
  2. Sicherheitsbedürfnisse: Bedürfnis nach Stabilität, Schutz, Freiheit von Angst und Chaos, Struktur, Ordnung, Gesetz. Menschen wünschen sich eine vorhersagbare Welt. Chaos und Ungerechtigkeit verunsichern sie.
  3. Zugehörigkeits- und Liebesbedürfnisse: Ergebnisse soziologischer Studien bestätigen die negativen Auswirkungen von Entwurzelung aus Bezugsgruppen (Wegzug der Familie in einen anderen Ort; Auflösung der Familie z.B. durch Scheidung; Emigration, Aussiedler)
  4. Wertschätzungs- und Geltungsbedürfnis: Das Bedürfnis umfasst zum einen den Wunsch nach Stärke, Leistung und Kompetenz, zum anderen das Verlangen nach Prestige, Status, Ruhm und Macht. Darauf gründet sich das Selbstwertgefühl eines Menschen.
    Bedürfnis nach Selbstverwirklichung (Wachstumsbedürfnis, Selbstaktualisierung): Damit spricht Maslow das Streben nach der Entwicklung der eigenen Persönlichkeit an. Die Effekte dieses Strebens sind von Person zu Person sehr unterschiedlich. Es zeigt sich darin eine “Vorwärtstendenz” im menschlichen Wesen. Der Mensch drängt danach, die Einheit seiner Persönlichkeit zu erleben, er ist auf der Suche nach Wahrheit. Er drängt nach “vollem Sein”: Heiterkeit, Freundlichkeit, Mut, Ehrlichkeit, Liebe, Güte …

2) Günter W. Remmert: http://www.seminarhaus-schmiede.de/pdf/wertelust.pdf

Prof. C.J.M. Beniers
Email: beniers@mac.com
28-11-2015

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Was das Leben sinnvoll macht: Bedürfnisse achten – Werte schätzen-1

November 27, 2015 by · Leave a Comment
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Was das Leben sinnvoll macht: Bedürfnisse achten – Werte schätzen 1)

Aber mein Leben, mein ganzes Leben, wie auch immer es sich äußerlich gestalten mag, jeder Augenblick meines Lebens wird jetzt nicht zwecklos sein wie bisher, sondern zu seinem alleinigen,bestimmten Zweck das Gute haben. Denn das liegt jetzt in meiner Macht: meinem Leben die Richtung auf das Gute zu geben! (Lew Nikolajewitsch Graf Tolstoi, Anna Kerenina).

Glücklicherweise ist es normaler geworden, über Werte zu sprechen. Sie gehören zu den grundlegenden und grundgebenden Orientierungen. An ihnen messen wir, was den Einsatz lohnt. Sie bringen Klarheit, Kraft und Sinn in unser Tun und Lassen.
Werte sind unsere tiefsten Überzeugungen, Ideale und Einstellungen. Sie bilden den Maßstab für unser Denken, Reden und Handeln. Sie sind Teil unseres Gewissens. Sie sind der Motor, der uns antreibt und motiviert. Und sie sind die Fenster, aus denen wir schauen, wenn wir Entscheidungen treffen und andere Menschen und uns selbst einschätzen.
Obgleich wir ständig bewerten und Werte unser Tun massiv beeinflussen, so wirken sie doch eher untergründig. Sie sind uns als entscheidende Größe oft gar nicht bewusst. Doch unsere Sicht auf die Welt wird durch sie gefärbt. Sie sind der Kompass, mit dessen Hilfe wir unseren Lebensweg gehen.
Diesen Kompass neu zu eichen, wird immer wichtiger. Denn immer weniger finden wir selbstverständlich gemeinsame Regeln und Werte vor. Die Vielfalt möglicher Denk-, Bewertungs- und Lebensformen wächst beständig.
Wir machen uns miteinander auf die Suche nach unseren persönlichen Werten. Woraus speisen sie sich? Wie stehen sie zueinander? Wie können wir Übertreibungen vermeiden? Wie können wir wertschätzender mit eigenen Fähigkeiten und Bedürfnissen umgehen? Und wie den Mitmenschen mehr Anerkennung, Achtung und Freundlichkeit zeigen?

1) Günter W. Remmert: http://www.seminarhaus-schmiede.de/pdf/wertelust.pdf

Prof. C.J.M. Beniers
Email: beniers@mac.com
27-11-2015

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Offene Kommunikation (1)

Offene Kommunikation

Einführung

Berühmt ist die Aussage von Paul Watzlawick: ”Der Mensch kann nicht nicht kommunizieren.”
Man kann nicht nicht kommunizieren, denn jede Kommunikation (nicht nur mit Worten) ist Verhalten und genauso wie man sich nicht nicht verhalten kann, kann man nicht nicht kommunizieren.

Sobald zwei Personen sich gegenseitig wahrnehmen können, kommunizieren sie miteinander, da jedes Verhalten kommunikativen Charakter hat. Watzlawick versteht Verhalten jeder Art als Kommunikation. Da Verhalten kein Gegenteil hat, man sich also nicht nicht verhalten kann, ist es auch unmöglich, nicht zu kommunizieren.


Erfolgreiche Kommunikation zwischen Menschen erfordert offene Kommunikation. Und offene Kommunikation gestaltet man u.a. mit Hilfe der Dialogführung. Viele Leute gehen dabei von der Annahme aus, dass der Dialog dazu dient, Argumente auszutauschen. Das ist aber nicht der Fall. Der Dialog dient nicht zum Argumentieren, sondern zur Informationsvermittlung. Bekanntlich fängt Kommunikation mit Menschen aus anderen Kulturen mit Informationsvermittlung an. Erst später (wenn man sich besser kennt und wenn ein gewisses Vertrauensklima vorhanden ist) geht man gegebenenfalls zum Argumentieren über.
Die Praxis zeigt, dass interkulturelle Dialogführung, das heißt verbale und/oder nonverbale Informationsvermittlung zwischen Menschen aus unterschiedlichen Kulturen, zu (gravierenden) Missverständnissen führen kann. Es gibt bekanntlich große Unterschiede in der Art der Informationsvermittlung zwischen Kulturen, wie zum Beispiel zwischen aktiven und reaktiven Kulturen, zwischen individualistischen und kollektivistischen Kulturen und zwischen Low-Kontext- und High-Kontext-Kulturen. Darum beschäftigen wir uns in diesem Kapitel u.a. mit dem Phänomen des Dialogs.

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01-03-2015
Email: info@beniers-consultancy.com

Levels Of National Cultures

Levels of national cultures

 The first complexity in understanding culture is related to the different levels of depth of cultures. With the “onion assumption”, Hofstede (1980, 2001) explains that values drive practices (behaviors) in a positive way, i.e., when people value something, they act alike. The general consensus is that people behave based on their values and beliefs of how things should be done (e.g., Hofstede 1980; Schwartz 1999; Hofstede 2001; Schein 2004). This manifests in symbols, heroes and rituals.All three are visible to the outside world as practices of a certain culture; “their cultural meanings, however, are invisible” (Hofstede 2001: 10), referring to the core values at the heart of the culture. However, the notion that values and beliefs drive behavior has recently been questioned by House et al. (2004). They showed the opposite (Javidan et al. 2006b: 902): “People may hold views of what should be (i.e., [contextualized] values) based on what they observe in action (i.e., practices)”. One explanation is that people generally desire more of something they do not have. Another explanation could be found in the questionnaire design aimed at measuring “contextualized values”. House et al. conclude that the “onion assumption” of Hofstede is too simplistic and additional research is needed to explain such a complex relationship (Javidan et al.2006b: 901). For this study, cultural practices are considered to be more robust indicators or explanatory factors of actual behavioral differences compared to cultural values. For example, Smith et al. state that “the ‘as is’ ratings comprise the most extensive [cultural] survey to date that has focused on the description of behaviors” (2006: 49). In conclusion, taking the GLOBE study as the primary cultural study of choice, this study focuses on the cultural practices as independent variables explaining differences in the professional behavior of auditors. The cultural values will function as a set of “second-tier” independent variables of reflecting culture where relevant.

 



[1] dissertations.ub.rug.nl/FILES/faculties/…/dissertations.ub.rug.nl/FILES/faculties/… /03c3.pdf03c3.pdf

About Professor C.J.M. Beniers


Prof. C.J.M. Beniers is a well known authority in the field of modern and international communication techniques. He developed the Six-Component-Model. This model enables companies, institutions and politicians to communicate and negotiate with counterparts from all over the world successfully. His career began as international manager at Philips and later he earned his doctorate as professor in communication. He has more than 35 years experience as manager and management trainer. Thus he knows both sides – theory and praxis – very well. As scientist, Prof. Beniers conducts frequently research in the field of intercultural communication. The results of his interesting research can be found in news articles, free pod casts, audio books and his E-books such as “Bridging The Cultural Gap.” Here, modern managers learn how to prepare for business meetings with people from different cultures; they acquire the techniques and tools to handle situations in times of crises successfully, master intercultural barriers, country-specific communication patterns, looking into personal cultural values & systems. Knowing all this, men can prevent cultural misunderstandings and misinterpretations – not only in business but also in private life.

14-01-2015

Email: info@beniers-consultancy.com
Website: http://www.beniers-consultancy.com

 

Vertrauen im interkulturellen Kontext

Menschen mit einem Höchstmaß an Selbstvertrauen gehen elastischer selbstsicher vor. Sie zweifeln nicht an sich selbst und handeln, denken meistens zielorientiert. Das Wahrnehmen, Denken, Urteilen und Handeln dieser Menschen ist selbstverständlich von ihrer eigenen Kultur geprägt.
Menschen aus Fremdkulturen erzeugen eher erwartungswidriges Verhalten, bedürfen der besonderen Aufmerksamkeit, Rücksichtnahme und Beachtung und sind im allgemeinen unberechenbar in ihren Verhaltensweisen. Fremde müssen sich das Vertrauen erst ”verdienen” und ”erarbeiten”, indem sie sich die Werte und Normen der anderen Kultur entsprechend verhalten und diese internalisieren.
Es ist zu erwarten, dass in kollektivistischen Kulturen andere Regeln des Vertrauensaufbaus beachtet und andere Leistungen zur Vertrauensstärkung erbracht werden müssen sowie Vertrauenssicherung und Vertrauensfestigung andere Arten der Investition erfordern als in individualistischen Kulturen.
Menschen aus Kulturen mit hoher Unsicherheitsvermeidung werden von Menschen aus anderen Kulturen ein höheres Maß an Vertrauensaufbau erwarten.
Personen im Auslandseinsatz messen dem Thema des Vertrauensaufbaus große Bedeutung zu. Denn gerade unter fremdkulturellen Handlungsbedingungen wächst die Unsicherheit bezüglich des richtigen, das heißt kulturadäquaten Verhaltens. Außerdem herrscht in derartigen Situationen ein hoher Grad an Orientierungsunklarheit, Intransparenz und Verunsicherung, was man durch die Betonung von Vertrauen (Risikominimierung, Reduzierung von Komplexität, Herstellung von Informationsklarheit und Handlungssicherheit zu bewältigen versucht.
Interkulturelle Begegnung und Kooperation sind besonders im Anfangsstadium mit einem hohen Maß an Intransparenz, Verunsicherung und Orientierungsverlust und subjektivem Kontrollverlust belastet. Zielhandlungen, Handlungsabläufe, selbstverständliche, bislang keiner Beachtung mehr bedurfter Routineabläufe werden gestört, unterbrochen, behindert usw. und erfordern dadurch eine gesonderte Steuerung, Kontrolle, wiederholte Aufmerksamkeit, bewusste Planung und Initiierung. In dieser schwierigen und unüberschaubaren, oft spannungsgeladenen Situation soll zugleich ein erfolgreicher Vertrauensaufbau zum Partner, zu dessen sozialen Umfeld und zum eigenen Lebensumfeld geleistet werden. Im günstigsten Fall wird diese Arbeit mit Behutsamkeit, Vorsicht und einem hohen Maß an eigenkulturell geprägter sozialer Kompetenz angegangen. Der Handelnde bemüht sich, mit SensibilitUat, Empathie und hoher Aufmerksamkeit sein eigenes Verhalten und das seines Partners zu steuern und zu kontrollieren.

About Professor C.J.M. Beniers


Prof. C.J.M. Beniers is a well known authority in the field of modern and international communication techniques. He developed the Six-Component-Model. This model enables companies, institutions and politicians to communicate and negotiate with counterparts from all over the world successfully. His career began as international manager at Philips and later he earned his doctorate as professor in communication. He has more than 35 years experience as manager and management trainer. Thus he knows both sides – theory and praxis – very well. As scientist, Prof. Beniers conducts frequently research in the field of intercultural communication. The results of his interesting research can be found in news articles, free pod casts, audio books and his E-books such as “Bridging The Cultural Gap.” Here, modern managers learn how to prepare for business meetings with people from different cultures; they acquire the techniques and tools to handle situations in times of crises successfully, master intercultural barriers, country-specific communication patterns, looking into personal cultural values & systems. Knowing all this, men can prevent cultural misunderstandings and misinterpretations – not only in business but also in private life.

25-05-2014

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Podcast Offene Kommunikation-2

January 23, 2014 by · Leave a Comment
Filed under: Kommunikation, Psychologie 

David Bohm  befasste sich in den letzten zehn Jahren seines Lebens sehr intensiv mit Fragen der Kommunikation in Gruppen, die dazu dient, neue Erkenntnisse zu gewinnen sowie gemeinsame Einsichten zu erhalten.  Mehr dazu im Podcast: Podcast Offene Kommunikation-2 

Prof. C.J.M. Beniers

NL Zoetermeer 23-01-2014

 About Professor C.J.M. Beniers


Prof. C.J.M. Beniers is a well known authority in the field of modern and international communication techniques. He developed the Six-Component-Model. This model enables companies, institutions and politicians to communicate and negotiate with counterparts from all over the world successfully. His career began as international manager at Philips and later he earned his doctorate as professor in communication. He has more than 35 years experience as manager and management trainer. Thus he knows both sides – theory and praxis – very well. As scientist, Prof. Beniers conducts frequently research in the field of intercultural communication. The results of his interesting research can be found in news articles, free pod casts, audio books and his E-books such as “Bridging The Cultural Gap.” Here, modern managers learn how to prepare for business meetings with people from different cultures; they acquire the techniques and tools to handle situations in times of crises successfully, master intercultural barriers, country-specific communication patterns, looking into personal cultural values & systems. Knowing all this, men can prevent cultural misunderstandings and misinterpretations – not only in business but also in private life.

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Prof. C.J.M. Beniers

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